EM der Masters – London

Fünf Schwimmer des SV 1919 Grimma flogen in die pulsierende Hauptstadt Englands, um vom 25.05. bis 29.05. an der Schwimm-EM der Masters teilzunehmen.

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Nach teilweise katastrophalen Szenarien bei der Meldung vor der EM trafen sich insgesamt 10.000 Sportler im Londoner Aquatics Centre, um im gleichen Becken wie die Olympiasportler 2012 zu schwimmen. Die Organisatoren waren anfangs sichtlich überfordert. Während der ersten Wettkämpfe verpassten Sportler ihren Start, weil sie den Weg vorbei an Securitypersonal und Sicherheitskontrollen nicht rechtzeitig schafften.

Unsere Sportler informierten sich und kamen pünktlich zum ersten Start in den Callroom. Da es nach dem straffen Zeitplan auf jede „Sekunde“ ankam, war nach nicht einmal einer Minute der erste Start über 50 m Rücken für Ronny Köhler, Jörg Siegemund, Holger Polzin und Nadine Gürnth vorbei. Für Jörg Siegemund (17. Platz) und Ronny Köhler (19. Platz) war dies bei über 70 Teilnehmern in diesem Jahrgangsbereich ein erfolgreicher Auftakt. Nadine Gürnth und Holger Polzin erschwammen sich Platz 57 (79 Tn.) bzw. Platz 59 (74 Tn.). Am Samstag konnten sich Ronny und Jörg im 50 m Schmetterlingswettkampf bei über 190 Teilnehmern im ersten Drittel platzieren. Leider erreichte Jörg nicht seine in der Staffel geschwommene Zeit von 0:27,34 min. und damit ein noch besseres Ergebnis. Nicole Gürnth erkämpfte sich über 100 m Freistil Platz 159 ( bei 241 Tn.) und Holger zeigte über 50 m Freistil in 0:29,63 min., das man auch als Ü 40 noch die magische 30 Sekundenmarke knacken kann und verwies weitere 120 Aktive auf die Plätze hinter sich.

Team

Ganz nach dem Motto: „Gemeinsam sind wir stark!“ konnten die größten Erfolge in den Staffelwettbewerben gefeiert werden. In der 4×50 m Lagenstaffel erschwammen sich Ronny Köhler, Nicole Gürnth, Jörg Siegemund und Nadine Gürnth in einer Zeit von 2:10,57 min. einen 13. Platz bei 25 gestarteten Mannschaften. In der Freistilstaffel konnte die gleiche Besetzung den 17. Platz als Mastergruppe des SV 1919 Grimma belegen.

Alle Sportler sind sich einig: Die Schwimm-EM hat bleibenden Eindruck hinterlassen und ebnet vielleicht den Weg zur WM 2017 in Budapest.

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