- "Die Auszeichnung fand im
Kurfürstensaal des Kempinski-Hotels in Dresden
statt.
- Und bei den Sportlern, nahm neben
dem Kultusminister , auch der Präsident des
Landessportbundes,
- Hermann Winkler, die Auszeichnung
mit vor", berichtet Martin Birnbaum.
Der 49-Jährige ist von klein auf mit dem Sport
verbunden.
Früher turnte er aktiv und spielte Fußball.
Seit 1973 ist er Schwimm-Übungsleiter.
Frau Ursula muss mit seinem Ehrenamt zurecht
kommen.
"Entweder bin ich mit dem Sport unterwegs
oder habe Dienst in der Schwimmhalle - es gibt
Monate,
- in denen ich kein Wochenende zu
Hause bin", so Martin Birnbaum. Dieses
Engagement hat aber weder
- Tochter Heike, schwimmt beim SV
1919 noch Sohn Sven, spielt beim SV 1919 in der
Oberliga-Elf,
- abgehalten, selbst aktiv Sport zu
treiben.
Der Abteilungsleiter Schwimmen beim SV 1919
Grimma trainiert drei kleine Leistungsgruppen und
weiß,
- dass es ohne die vielen fleißigen
Helfer nicht geht. ¯
"Darum habe ich die Auszeichnung auch als
Dank für das gesamte Kollektiv empfunden.
Einer allein, ohne die anderen Übungsleiter und
Vorstandsmitglieder, kann das gar nicht schaffen.
- " Immerhin zählt die
Abteilung rund 130 Schwimmer, sechs Übungsleiter
kümmern sich um sie.
- Und durch ihr Wirken ist es
gelungen, dass Grimma seid 1991 Talentstützpunkt
ist, mit zu den Spitzenclubs
- im Bezirk gerechnet wird.
Der jährlichen Auszeichnung mit dem "Joker
im Ehrenamt" geht ein Vorschlag
des jeweiligen Kreissportbundes voraus.
"Ich freu mich, dass mit Martin Birnbaum
erneut ein Sportler aus dem Muldentalkreis diese
Auszeichnung erhält, verrät LSB-Präsident
Hermann Winkler.
"Sie ist stellvertretend für all die
Ehrenamtlichen gedacht, die unbezahlbare
Leistungen für die Gesellschaft erbringen.
Und es ist doch eine schöne Ehrung, wenn sie
zusammmen mit ihren Ehegatten
ein paar nette Stunden bei einem tollen Programm
verbringen.
Ansonsten kommen sie ja kaum dazu."
Andreas Rücker (Grimma Regional)
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