Auer Wismutpokal 2016 (Masters)

Nach einer schönen langen Sommerpause hat mal wieder eine Wettkampfsaison begonnen:
Der Auer Wismutpokal stand vor der Tür – ein Wettkampf über das gesamte Wochenende.

Die Mannschaft des SV 1919 Grimma  brauchte unsere Unterstützung, denn um bei der Mannschaftswertung gut abschneiden zu können, mussten natürlich auch die „alten“ Jahrgänge zur Unterstützung antreten. Zudem hatten wir die Chancen in den Staffeln gemeinsam mit den Jüngeren zu schwimmen, was unseren Altersdurchschnitt erheblich drückte.

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Also trafen wir uns am Samstag nicht zu zeitig, sondern schön um die Mittagszeit in der Schwimmhalle von Aue. An diesem Tag sollte der Wettkampf theoretisch nicht so lange dauern, ein paar Einzelstrecken und die ersten beiden Staffeln über Freistil und Rücken bei Mädchen und Jungen standen an. Mit unseren Mastersbesetzungen konnten wir die Staffeln gut unterstützen und sogar einige Pokale miterschwimmen. Mit einigen Bestleistungen, nicht zu schlechten Zeiten oder einfach nur dem Beweis des Durchhaltevermögens auf gewissen Strecken beendeten wir den Samstag, nur um am Sonntag Morgen, zu einer Zeit, die man lieber niemandem sagt, wieder nach Aue zu fahren. Diesmal waren wir mit einem deutlich größeren Team vertreten. Während sich am Vortag nur Jörg,  Ronny, Nadine und Ireen getraut hatten, versuchten am Sonntag auch Janine, Eric und Holger ihr Bestes zu geben. Ein langer Tag stand an, mit Einzelstarts, der Brust- und Delphinstaffel sowie der Mixed Lagenstaffel. Doch am nervenaufreibendsten waren wohl die Staffelaufstellungen. Nach unzähligen Analysen und Berechnungen mit den jeweiligen persönliche Bestzeiten einigte man sich auf eine Aufstellung, die natürlich nachträglich – für eine Optimalbesetzung – noch einmal geändert wurde. Trotzdem konnten letztendlich alle mit den Staffelbesetzungen zufrieden sein, denn die erzielten Ergebnisse dürfen sich doch durchaus sehen lassen. Nicht nur für die Staffeln waren wir motiviert, auch die Einzelstarts hatten aufregende Läufe mit mehreren Masters nebeneinander – ein interner Masterskampf– oder sogar einige Finalteilnahmen zu bieten.
Natürlich erbringt man solch tolle Leistungen nicht einfach so, man muss seinem Körper schließlich auch mal Nahrung zuführen. Und so kam es, dass einige unserer erfahrenen, bewusst lebenden und sich gesund ernährenden Sportler das dringende Bedürfnis nach ausgewogener Ernährung hatten und ihre Mittagspause – wo auch sonst – bei McDonalds verbrachten.

Mit unserer Unterstützung konnten wir einen souveränen 3. Platz in der Mannschaftswertung erreichen!

Bericht: Ireen Klemp

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